Samstag, 28 of Januar of 2012

Motion zu “Kirche in Lokaladio & Lokalfernsehen” erheblich erklärt

ht/ Verschiedene Lokalradios und Lokalfernsehen  weisen “kirchliche Fenster” im Programmangebot auf. Die Fraktion der Unabhängigen vertritt die  Meinung, dass der Synodalverband seine Mittel konzentrieren und ein Konzept vorlegen soll, wie in Zukunft die Medien inhaltlich und finanziell unterstützt werden sollen.

Mit grossem Mehr hat die Synode die Motion überwiesen.

Wortlaut der Motion der Fraktion der Unabhängigen: Kirchliche Themen in Lokalradios und Lokalfernsehen Antrag: Der Synodalrat wird beauftragt, der Synode ein Konzept vorzulegen, wie „kirchliche Fenster“ in Lokalradios und -fernsehen, die in unserem Kirchengebiet empfangen werden,  inhaltlich und finanziell unterstützt werden können. Begründung:

  1. Die Unterzeichnenden sind überzeugt, dass Lokalradios und -fernsehen wichtige Medien sind, in denen die Kirchen mit ihren Themen eine breite Öffentlichkeit erreichen könnten.  Bei den Lokalradios finden die kirchlichen Beiträge grosses Interesse. Auch die Erfahrungen bei „TeleBielingue“ sind sehr positiv. Die heutigen kirchlichen Radioproduzenten leisten einen grossen Anteil an Publizität und Dienstleistungen gegenüber allen Altersgruppen und sind damit ein wichtiges Aushängeschild der Kirchen.

 

  1. Verschiedene Organisationen (z.B. Radio Emme, Radio Berner Oberland, Radio Rabe), die im Gebiet des Synodalverbandes Bern-Jura-Solothurn Kirchenradio machen, werden heute durch Gemeinden, Gemeindeverbände und in Vereinen zusammengeschlossene Kirchgemeinden und freien Kirchen finanziert. Die Beträge dieser Organisationen sind freiwillig und daher nicht flächendeckend. Bis heute fehlt eine angemessene finanzielle und inhaltliche  Unterstützung durch den Synodalverband.
  1. Der Synodalverband unterstützt befristet kirchliche Beiträge von „TeleBielingue“. Im Berner Lokalfernseher gibt es jedoch keine kirchlichen Sendungen.
  1. Die zunehmende Professionalisierung der Medien erfordert zudem vermehrt professionelle Auftritte der Kirchen. Bei den Lokalradios leisten viele freiwillige Mitarbeitende einen grossen Teil der Arbeit. Sie sind auf professionelle Unterstützung und Weiterbildung angewiesen.
  1. Die Motion schliesst die kirchliche Medienarbeit im Internet oder via SMS  bewusst aus. Die Kommunikation via diese modernen Medien finden wir nicht weniger wichtig. SMS und Internetkommunikation unterscheiden sich jedoch bezüglich Reichweite, Zielpublikum und Produktion der Beiträge wesentlich von der kirchlichen Medienarbeit bei Lokalradios und im Lokalfernsehen. Hier wäre allenfalls nach gesamtschweizerischen Lösungen zu suchen. Zudem kann in diesen Bereichen weniger auf bestehenden Erfahrungen und Organisationen aufgebaut werden.

Die Unterzeichnenden erwarten vom Synodalrat ein Konzept zur nachhaltigen inhaltlichen und finanziellen Unterstützung kirchlicher Öffentlichkeitsarbeit bei den Lokalradios und bei den Lokalfernsehen, die in unserem Kirchengebiet senden. Thun, den 25. Mai 2011 Die Motionäre: Für die Fraktion der Unabhaengigen; Willy Bühler und 29 Mitunterzeichnende


Synodale am Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden

ht/ Mehrere Synodale aus verschiedenen Fraktionen haben vom 1. – 4. Juni in Dresden am Kirchentag teilgenommen.
100’000 Teilnehmende sind erwartet worden, erschienen sind über 120’000 Menschen aus Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern.

Der nächste Kirchentag findet vom 1. – 5. Mai 2013 in Hamburg statt.


Die Wintersynode 2010 ist vorbei, es lebe die Synode 2011

Wir alle haben uns engagiert – mit Voten, Stellungnahmen, in Diskussionen, im aktiven Zuhören und mit der Stimmabgabe. Nach zwei intensiven Tagen ist die Wintersynode vorbei. Eine Übersicht über das Geschehene bietet das Pressecommuniqué von refbejuso.


Impressionen vom Fraktionstag 2011 in Brügg

Kurzbericht des Fraktionstages 2011 der Fraktion der Unabhängigen

Die Fraktion der Unabhängigen führte ihren Fraktionstag 2011 am 16. April  im Kirchgemeindehaus der Kirchgemeinde Bürglen in Brügg durch. Der Bereichsleiter Theologie von RefBeJuSo Pfr. Matthias Zeindler machte die Anwesenden mit Biografie, Wirken  und Gedankengut von Karl Barth bekannt. Die Thesen des „Barmer Bekenntnisses“ dienten den Synodalen als Diskussionsgrundlage um die Zielsetzungen der Fraktion zu diskutieren und gegebenenfalls zu aktualisieren. In der abschliessenden Diskussionsrunde wurde mehrfach betont, dass die vor über 70 Jahren formulierten Thesen von ihrer Aktualität kaum etwas eingebüsst haben. Die gültigen Leitsätze der Fraktion beruhen mehrheitlich auf  den in dem „Barmer Bekenntnis“  formulierten Thesen und bedürfen nach eingehender Diskussion im jetzigen Zeitpunkt höchstens geringe redaktionelle Anpassungen.

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Fotografische Impressionen aus der Wintersynode 2010

Ein Schwerpunkt der Synode: Die Verabschiedung des Synodalrates Gottfried Locher, der das Präsidium des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK antritt.

Rathaus

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Einladung für die neuen Synodemitglieder

Einladung zu den Fraktionssitzungen der Unabhängigen

Sehr geehrte Damen und Herren
Wir heissen Sie im Kreis der Reformierten Synode Bern-Jura-Solothurn herzlich willkommen. Sie haben mit Ihrem Mandat eine interessante Arbeit zum Wohl unserer Kirche auf sich genommen.
Von der Kirchenkanzlei wurden Ihnen die Informationsbroschüren der verschiedenen Fraktionen zugestellt. Heute möchten wir Sie persönlich auf unsere Fraktion aufmerksam machen.

Die Wurzeln der “Fraktion der Unabhängigen” liegen bei den religiös-sozialen Theologen Hermann Kutter und Leonhard Ragaz und in der dialektischen Theologie von Karl Barth. War es früher der Kampf gegen Faschismus und Nationalsozialismus, so ist es heute der Einsatz für Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung, dem sich die Fraktion verpflichtet weiss. Kirche ist für sie zuerst “Volk Gottes”, dem sich die Amtskirche unterzuordnen hat.
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