Motion zu “Kirche in Lokaladio & Lokalfernsehen” erheblich erklärt
ht/ Verschiedene Lokalradios und Lokalfernsehen weisen “kirchliche Fenster” im Programmangebot auf. Die Fraktion der Unabhängigen vertritt die Meinung, dass der Synodalverband seine Mittel konzentrieren und ein Konzept vorlegen soll, wie in Zukunft die Medien inhaltlich und finanziell unterstützt werden sollen.
Mit grossem Mehr hat die Synode die Motion überwiesen.
Wortlaut der Motion der Fraktion der Unabhängigen: Kirchliche Themen in Lokalradios und Lokalfernsehen Antrag: Der Synodalrat wird beauftragt, der Synode ein Konzept vorzulegen, wie „kirchliche Fenster“ in Lokalradios und -fernsehen, die in unserem Kirchengebiet empfangen werden, inhaltlich und finanziell unterstützt werden können. Begründung:
- Die Unterzeichnenden sind überzeugt, dass Lokalradios und -fernsehen wichtige Medien sind, in denen die Kirchen mit ihren Themen eine breite Öffentlichkeit erreichen könnten. Bei den Lokalradios finden die kirchlichen Beiträge grosses Interesse. Auch die Erfahrungen bei „TeleBielingue“ sind sehr positiv. Die heutigen kirchlichen Radioproduzenten leisten einen grossen Anteil an Publizität und Dienstleistungen gegenüber allen Altersgruppen und sind damit ein wichtiges Aushängeschild der Kirchen.
- Verschiedene Organisationen (z.B. Radio Emme, Radio Berner Oberland, Radio Rabe), die im Gebiet des Synodalverbandes Bern-Jura-Solothurn Kirchenradio machen, werden heute durch Gemeinden, Gemeindeverbände und in Vereinen zusammengeschlossene Kirchgemeinden und freien Kirchen finanziert. Die Beträge dieser Organisationen sind freiwillig und daher nicht flächendeckend. Bis heute fehlt eine angemessene finanzielle und inhaltliche Unterstützung durch den Synodalverband.
- Der Synodalverband unterstützt befristet kirchliche Beiträge von „TeleBielingue“. Im Berner Lokalfernseher gibt es jedoch keine kirchlichen Sendungen.
- Die zunehmende Professionalisierung der Medien erfordert zudem vermehrt professionelle Auftritte der Kirchen. Bei den Lokalradios leisten viele freiwillige Mitarbeitende einen grossen Teil der Arbeit. Sie sind auf professionelle Unterstützung und Weiterbildung angewiesen.
- Die Motion schliesst die kirchliche Medienarbeit im Internet oder via SMS bewusst aus. Die Kommunikation via diese modernen Medien finden wir nicht weniger wichtig. SMS und Internetkommunikation unterscheiden sich jedoch bezüglich Reichweite, Zielpublikum und Produktion der Beiträge wesentlich von der kirchlichen Medienarbeit bei Lokalradios und im Lokalfernsehen. Hier wäre allenfalls nach gesamtschweizerischen Lösungen zu suchen. Zudem kann in diesen Bereichen weniger auf bestehenden Erfahrungen und Organisationen aufgebaut werden.
Die Unterzeichnenden erwarten vom Synodalrat ein Konzept zur nachhaltigen inhaltlichen und finanziellen Unterstützung kirchlicher Öffentlichkeitsarbeit bei den Lokalradios und bei den Lokalfernsehen, die in unserem Kirchengebiet senden. Thun, den 25. Mai 2011 Die Motionäre: Für die Fraktion der Unabhaengigen; Willy Bühler und 29 Mitunterzeichnende
Date: 27/06/2011
